Beratung

Das Phänomen Verschwörungserzählungen ist einerseits ein eigenständiges Phänomen, andererseits gibt es an einigen Stellen Überschneidungen zu anderen Themenfeldern, wie Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, oder Weltanschauungen und Esoterik. Zu den genannten Themenfeldern existieren seit einiger Zeit Beratungsangebote in der Stadt, die sich immer auch mit dem Phänomen Verschwörungserzählungen befasst haben. Es gibt aber auch Fach- und Beratungsstellen zu übergeordneten Themen, wie Gewaltprävention an Schulen, Selbsthilfe oder Familienberatung, die Unterstützung und Beratung im Umgang mit Verschwörungserzählungen in Bezug auf die jeweiligen Kontexte anbieten.

Gern unterstützen wir als Koordinierungsstelle bei der Suche nach dem richtigen Hamburger Beratungsangebot:

Telefonisch: 040 / 428 63 – 36 25
Per Mail: vernetztgegenrechts@lawaetz.de

Folgende Stellen beraten Ratsuchende, Angehörige von Verschwörungserzählungen und Distanzierungswillige:

Kurswechsel

Kurswechsel bietet Beratung und Begleitung bei Distanzierung von (extrem) rechten Einstellungen und verschwörungsideologischen Zusammenhängen an, außerdem Angehörigenberatung. Das Projekt hält Bildungs- & Beratungsangebote für Fachkräfte und Multiplikator*innen, sowie für Angehörige zur Unterstützung von Distanzierungs- und Ausstiegsprozessen vor.

Web: www.kurswechsel-hamburg.de/distanzierung-ausstieg/

Telefon: 0800 – 565 780 056

Mail: ausstieg@kurswechsel-hamburg.de

MBT Hamburg

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus bietet Information, Beratung, Unterstützung bei Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen.

An das Mobile Beratungsteam Hamburg können sich Einzelpersonen wie An- und Zugehörige von Personen mit rechten Einstellungen, Gruppen und Organisationen wenden, wenn sie mit Haltungen, Handlungen oder Vorfällen konfrontiert sind, die einen rassistischen, rechtsextremen oder antisemitischen Hintergrund haben. Das MBT berät und recherchiert auch zu Verschwörungserzählungen, bzw. deren Anhänger*innen und bietet Bildungsangebote dazu an. Das Projekt ist ansprechbar für Zu- und Angehörige von verschwörungsgläubigen Menschen, die sich eine individuelle Beratung wünschen. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem von der Mobilen Beratung moderierten Austauschraum zusammen mit anderen An- und Zugehörigen.

Web: www.hamburg.arbeitundleben.de/mbt

Telefon: 040 – 284016-202

Mail: mbt@hamburg.arbeitundleben.de

empower

Die Beratungsstelle empower berät Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Die Beratung von empower ist vertraulich, parteilich und kostenlos. Sie arbeiten unabhängig von Behörden und auf Wunsch anonym. Bei Bedarf wird in verschiedenen Sprachen beraten, oder Übersetzer*innen hinzugezogen.

Web: www.hamburg.arbeitundleben.de/empower

Telefon: 040 – 284016-67

Mail: empower@hamburg.arbeitundleben.de

amira

Die Beratungsstelle amira berät Menschen, die aufgrund ihrer (ggf. auch nur zugeschriebenen) Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Sprache Diskriminierung erleben oder erlebt haben.

amira begleitet und moderiert Vermittlungsgespräche, hilft bei der Einleitung von Beschwerden oder rechtlichen Schritten und kann in Kooperation mit Rechtsanwälten eine Klage nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz unterstützen.

Web: http://adb-hamburg.de/

Telefon: 040 – 398 426 71

Mail: amira@basisundwoge.de

Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Nordkirche

Die Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Nordkirche berät v.a. Angehörige von Menschen, die Verschwörungserzählungen anhängen und vermittelt ggfs. bei weiterem Unterstützungsbedarf.

Pastor Jörg Pegelow

Königstraße 54, 22767 Hamburg

Telefon: 040 – 30620-1270

E-Mail: joerg.pegelow@sektenberatung.nordkirche.de

Beratungsstelle Gewaltprävention der Behörde für Schule und Berufsbildung

Die Beratungsstelle der Schulbehörde interveniert und bietet Fallberatungen an beim Verdacht auf einen extremistischen Hintergrund von Schüler*innen.

Hamburger Straße 129, 22083 Hamburg

Web: www.hamburg.de/gewaltpraevention/

Telefon: 040 – 428 63 – 7020

Mail: gewaltpraevention@bsb.hamburg.de

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Das Landesinstitut für Lehrerbildung bietet Fortbildung, Prävention, Beratung und Intervention für Schulen und Lehrkräfte an.

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Referat Gesellschaft

Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg

Web: www.li.hamburg.de

Telefon: 040 – 428842 -564 / -560

E-Mail demokratiebuero@li-hamburg.de